Aug 18, 2017
Kompass und Wegweiser unserer Schule und alle ihrer Entwicklung ist unser Leitbild. Es bildet für uns die Grundlage all unserer Anstrengungen, unsere Schule zu einem modernen Lern- und Lebensraum zu machen. Einem demokratischen Ort, in dem Toleranz, Zutrauen, Freude, Neugier und Mut täglich erlebbar werden sollen. Unsere Schule steht dafür, gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern daran zu arbeiten, Bewährtes zu erkennen und zugleich die Zukunft unserer Schule täglich zu gestalten. Wir sind eine lernende Schule, die sich zum Ziel gesetzt hat, wie aus „einem Guss“ den Schülerinnen und Schülern einen guten Ort zum Leben und Lernen zu geben.

 

Wohin gehen wir ?

Begeisterung für das Lernen

Das große Ziel unserer Schule ist es, die SchülerInnen für ihr Lernen zu begeistern. Sie können sich in vielfältiger Weise in den Unterrichtsverlauf aktiv einbringen: In Lernwerkstatt entscheiden sie sich für ein Fach, für die Sozialform, den Lernort, die jeweilige Aufgabe, das Lerntempo usw. Im Projektunterricht arbeiten sie an selbst gewählten Unterthemen, können Recherche- und Präsentationsaufgaben auf ihrem Niveau bewältigen und tragen so zum Gelingen des Gesamtprojekts bei.

SchülerInnen lernen, wenn sie Gelegenheit bekommen, das Lernen zu lernen.

In Jg. 5 sind viele SchülerInnen noch auf unsere Hilfe angewiesen: Sich selbst organisieren, die Arbeit beginnen, sich konzentrieren, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, den passenden Lernpartner/Lernort wählen, genau lesen, Aufgaben verstehen, ein Ziel formulieren und im Blick behalten, dort anknüpfen, wo man war usw. Die SchülerInnen müssen in dem, was sie tun, gesehen werden und benötigen Ermutigung für ihren nächsten Schritt. Die größte Motivation ist das Erfolgserlebnis! Deshalb ist der Aspekt des Feedbacks und der Lernrückmeldung extrem wichtig, sowohl als Fremdeinschätzung als auch als Selbsteinschätzung. Auch die direkte Ermunterung und das ehrliche Zutrauen in den Schüler/die Schülerin wirken manchmal Wunder.

SchülerInnen lernen voneinander.

Hilfeketten, Lernpartnerschaften, Zeigerunden oder Projektkonferenzen dienen dem gegenseitigen Tipp-Geben dafür, wie ein Ergebnis gelingen kann oder welche Hindernisse überwunden werden müssen. Rituale und Regeln helfen beim Strukturieren des Tages und jeder Stunde und müssen miteinander entwickelt, eingeführt und dann eingefordert werden.

SchülerInnen lernen, wenn sie sich wohlfühlen.

In der Ganztagsschule ist uns die gute Lernatmosphäre wichtig. Gruppenbedürfnisse und die Bedürfnisse einzelner SchülerInnen in ein gutes Verhältnis zu bringen ist dabei die Aufgabe aller. Schon im ersten Projekt „Wir lernen uns kennen – wir sind alle verschieden verschieden“ legen wir den grundstein für das soziale Miteinander. Im Klassenrat werden Konflikte konstruktiv bearbeitet.

SchülerInnen lernen, wenn sie wissen, was von ihnen erwartet wird.

In allen Unterrichten von Jahrgang 5 bis 13 sollen die Ziele von Anfang an deutlich sein, sowohl die inhaltlichen, als auch die Ziele für das Lern- und Arbeitsverhalten. Daher sind in der Mittelstufe unsere Zertifikate in der Regel kompetenzorientiert. Sie sollten mit den SchülerInnen möglichst früh besprochen werden, um jedem die Möglichkeit zu geben, sein Lernverhalten daran zu messen. Auch die Zeitdimension muss für die SchülerInnen transparent sein oder konkret mit ihnen verabredet werden: Was kann ich bis wann realistisch schaffen? Was brauche ich dafür? Dies immer wieder zu reflektieren ist extrem wichtig, denn nur so ist eine Weiterentwicklung möglich!

Stadtteilschule Bergedorf
Ladenbeker Weg 13
21033 Hamburg, Germany

Schulbüro: 040 428925–01

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