Gemeinsam Frieden schmieden

Die Ideenschmiede der Generationenwerkstatt

Wenn Generationen auf Augenhöhe zusammenkommen, entstehen neue Perspektiven, mutige Ideen und echte Aufbruchsstimmung. Genau das war am 26. Januar 2026 in der Ideenschmiede der Generationenwerkstatt zu spüren. Unter dem Leitsatz „Gemeinsam Frieden schmieden“ wurde Raum geschaffen für Dialog, Inspiration und konkretes Engagement rund um das globale Nachhaltigkeitsziel SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.

Ein Tag im Zeichen des Dialogs

59 Teilnehmende – Schüler:innen, Senior:innen, Lehrkräfte, Moderator:innen und Expert:innen – füllten die Räume 213/214 mit Leben. Von Beginn an stand nicht der Frontalunterricht im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Lernen. Ein spielerisches Warm-up mit Namensrunde und Gesprächsimpulsen brach das Eis und machte deutlich: Jede Stimme zählt, jede Erfahrung ist wertvoll. Die 11.3 der Stadtteilschule Bergedorf mit Maria Tiedge und Kristina Brons treffen auf die engagierten Seniorinnen und Senioren, begleitet von den Tischmoderatorinnen der 12.3, entstanden intensive Gespräche und Ideen.

Frieden verstehen – global denken, lokal handeln

Mit einem inspirierenden Impulsvortrag eröffnete die Friedensforscherin Lisa Neal den inhaltlichen Teil des Tages. Sie stellte zentrale Fragen in den Raum: Was bedeutet Frieden eigentlich – persönlich, gesellschaftlich, global? Reicht Pazifismus aus oder braucht es Sicherheit und starke Institutionen? Und vor allem: Welche Verantwortung trägt jede und jeder Einzelne?

Im anschließenden Austausch wurde deutlich, wie nah globale Herausforderungen und persönlicher Alltag beieinanderliegen. Frieden ist kein abstrakter Begriff, sondern beginnt im Klassenzimmer, im Stadtteil, im respektvollen Zuhören.

Von Ideen zu Projekten

Am Vormittag schlugen die Teilnehmenden gemeinsam die Brücke vom globalen Ziel zum lokalen Handeln. In thematischen Gruppen wurden Fragen gesammelt, Interessen gebündelt und erste Ideen visualisiert. Nach der Mittagspause ging es dann ans Eingemachte: An moderierten Thementischen entwickelten generationenübergreifende Teams konkrete Projektideen.

Struktur gaben dabei engagierte Tischmoderatorinnen der 12.3, ein klarer Code of Conduct und erprobte Methoden wie gemeinsames Voting und Projektposter. Besonders wertvoll war der Mix aus jugendlicher Kreativität und lebenslanger Erfahrung – ein Zusammenspiel, das Ideen schärfte und realistisch machte.

Präsentieren, weiterdenken, unterstützen

Am Nachmittag präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse auf der Bühne: durchdachte Projektideen, die zeigen, wie Frieden, Gerechtigkeit und Teilhabe vor Ort gestärkt werden können. Doch die Ideenschmiede endete nicht mit dem Applaus. In einem Ausblick wurde deutlich gemacht, wie die Teilnehmenden weiter begleitet werden: durch Schulungen, Arbeitsräume, Netzwerke und Fördermöglichkeiten.

Fazit: Eine Werkstatt mit Wirkung

Die Ideenschmiede der Generationenwerkstatt war mehr als ein Workshop – sie war ein gelebtes Beispiel dafür, wie Dialog zwischen Generationen gelingt und gesellschaftlicher Wandel angestoßen werden kann. Wo Menschen sich begegnen, zuhören und gemeinsam gestalten, wird Frieden nicht nur diskutiert, sondern aktiv geschmiedet.

Wir danken dem Team vom Körberhaus und Susanne Bannuscher – Hansen für die Organissation und Unterstützung.

Eure Tischmoderatorinnen Zainab, Lilly, Mirja, Lale,

Emlia, Tasneem der 12.3 und Patricia Reimers

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