Wertvolle Rückmeldungen für unsere Schule
Vom 18.-20.03. hatten wir Besuch von unseren Partnerschulen im Blick über den Zaun. Pädagog:innen aus ganz Deutschland nahmen sich Zeit, unseren Schulalltag intensiv zu beobachten und mit uns ins Gespräch zu kommen. Ziel war es, gemeinsam zu verstehen, was an unserer Schule gut gelingt – und wo wir uns weiterentwickeln können.
Das haben uns unsere Gäste zurückgemeldet:
Was uns besonders gut gelingt
1. Eine vertrauensvolle, wertschätzende Lernkultur
Unsere Gäste erlebten eine Schule, in der sich Schüler:innen sicher fühlen und Verantwortung übernehmen. Grundlage dafür sind tragfähige Beziehungen und eine Lernatmosphäre, in der Fehler als Teil des Lernens verstanden werden.
2. Individualisierte Lernwege
Flexible Lernorte, klare Routinen und selbstgesteuerte Arbeitsphasen ermöglichen es den Schüler:innen, in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten. Personalisierte Lernpläne und eine ruhige, konzentrierte Arbeitsatmosphäre unterstützen diesen Prozess.
3. Vielfalt als Ressource – räumlich, organisatorisch, pädagogisch
Ob Bibliothek, Waldlounge oder Hafen/Oase: Unsere Schule bietet unterschiedliche Lernorte und Formate. Projekte, Ankerzeit, freie Projektarbeit, Wahlprofile und kulturelle Angebote eröffnen vielfältige Zugänge zum Lernen.
4. Verantwortungsübernahme durch Schüler:innen
Schüler:innen engagieren sich in vielen Bereichen des Schullebens – als Streitschlichter:innen, Schulsanitäter:innen, Prefects, in Lernpatenschaften oder in der Schülervertretung bis auf Bundesebene. Verantwortung wird hier aktiv gelebt.
5. Professionalität und Präsenz im Kollegium
Unser pädagogisches Handeln wurde als zugewandt, klar und verlässlich beschrieben. Besonders hervorgehoben wurde das Interesse am einzelnen Kind.
Wo wir weiterdenken und uns entwickeln wollen
1. Lernumgebungen noch gezielter gestalten
Wie können unsere Räume Orientierung geben und selbstständiges Lernen noch besser unterstützen?
2. Anspruchsvollere Aufgabenformate stärken
Wir möchten den Übergang von grundlegenden Aufgaben hin zu komplexeren und transferorientierten Lernformen weiter ausbauen.
3. Routinen stärker abstimmen
Viele Strukturen sind bereits gut etabliert. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie wir Abläufe und Rituale noch einheitlicher gestalten können.
4. Beziehungen zwischen Fachlehrkräften und Klassen stärken
Hier sehen wir Potenzial, Beziehungsarbeit noch bewusster und systematischer zu gestalten.
5. Schüler:innenkultur weiterentwickeln
Schüler:innen selbst wünschen sich in einigen Bereichen einen noch respektvolleren Umgang miteinander. Dieses Anliegen nehmen wir ernst.
Wir freuen uns sehr über die vielfältigen und differenzierten Rückmeldungen. Sie geben uns wichtige Impulse für unsere weitere Entwicklung. In den kommenden Wochen werden wir das Feedback in unseren Gremien aufgreifen und konkrete nächste Schritte ableiten.
Der nächste Besuch im Rahmen von „Blick über den Zaun“ wird in etwa vier Jahren stattfinden – und wir sind gespannt, welche Entwicklungen dann sichtbar werden.





