Warum sterben so viele Tiere aus?

Dieser Tagebuch-Eintrag wurde von Schüler*innen aus unserem Schülerzeitungs-Projekt Wortschatz geschrieben.

Täglich gibt es weniger und weniger Tiere, aber warum ist das eigentlich so?

Dazu gibt es eine Handvoll Gründe, warum das eigentlich so ist, dazu gehört Wilderei, Klimawandel und im Großen und Ganzen wir MENSCHEN. Aber warum ist es denn so schlimm, dass Tiere aussterben? Erstmal ist Artensterben kein Naturproblem, sondern ein Problem für die Menschen. Hier ein Beispiel, was so alles passiert, wenn eine Rasse ausstirbt.

Das Ökosystem kommt aus dem Gleichgewicht

Ohne Räuber -> Überpopulation -> Lebensräume verschwinden

Aber was sind eigentlich Räuber? Räuber sind Tiere, die jagen, ihr Essen fangen und Fleisch fressen. Hier ein paar Beispiele, die in die Kategorie Räuber gehören: Löwe, Wolf, Fuchs, Adler und Maulwurf. Aber nicht alle Tiere, die Fleisch fressen, sind gleich Räuber! Und was heißt eigentlich Überpopulation? Wir machen ein Beispiel mit Kaninchen. Auf einer kleinen Wiese leben zwei Kaninchen, die sich vermehren, vermehren und vermehren. Es gibt dann zu viele Kaninchen auf der Wiese, sie fressen das ganze Gras bis zu den Wurzeln ab. Das Gras wächst nicht mehr nach und weil die Kaninchen kein Futter haben, werden sie schwach und krank. Jetzt ist es eine Überpopulaton, weil zu wenig Platz und zu viele Tiere da sind und es zu wenig Ressourcen für die Kaninchen gibt.

Ohne Bestäuber -> keine Pflanzen -> weniger Nahrung

Und was genau sind denn jetzt Bestäuber? Bestäuber sind Tiere, die den Pflanzen helfen, sich zu vermehren. Zu den wichtigsten Bestäubern, die wir haben, gehören Bienen, Hummeln, Käfer, Wespen, Schmetterlinge und Motten. Es gibt aber auch einige wenige Wirbeltiere, die beim Bestäuben helfen, zum Beispiel Kolibris, sogar Fledermäuse und Lemuren, die zu der Rasse Affen zählen, helfen dabei.

Bedrohte Tierarten

Da viele Tierarten wegen uns Menschen vom Aussterben bedroht sind, zähle ich ein paar auf, die bestimmt schon jeder mal gehört oder sogar gesehen hat: Nashörner sind besonders durch Wilderei gefährdet. Große Raubkatzen (z.B. Tiger, Löwe. Leopard) sind bedroht durch schrumpfende Lebensräume und Konflikte mit Menschen. Der Afrikanische Elefant ist stark bedroht durch Klimawandel, Wilderei und Verlust seines Lebensraumes. Bei den Haien und Rochen sind über 30% der Arten bedroht. Meeresschildkröten sind vor allem durch Plastik, Beifang und steigende Temperaturen bedroht. Denn schon gewusst? Die Temperatur beeinflusst, ob der Nachwuchs bei den Meeresschildkröten alle männlich oder weiblich werden.

Wir Menschen sind von einem funktionierenden Ökosystem abhängig, da wir Menschen sauberes Wasser, fruchtbare Böden für Feld, Anbau, und Fischbestände für Fischerei (Nahrung) benötigen. Wir würden Heilmittel verlieren, da sie oft aus Pflanzen und Tierprodukten bestehen.

Beschleunigung des Klimawandels

Ökosysteme wie Wälder, Moore und Wiesen verschwinden. Wenn Arten aussterben, werden die Systeme schwächer und der Klimawandel verstärkt sich. Aktuell gibt es geschätzt knapp über 48.000 gefährdeten Kategorien. Gefährdet bedeutet, dass sie nicht in zwei Wochen verschwinden, sondern immer mehr und langsam verschwinden, bis sie am Ende ausgestorben sind.

Jane Goodall ist eine bekannte Frau, die sich seit Jahrzehnten für Artenschutz, Wälder und Bildung einsetzt. Ein Zitat von ihr lautet: „Wir sind die intelligenteste Art, die je gelebt hat. Wie kann es dann sein, dass wir den einzigen Planeten, den wir haben, zerstören?“ Sie ist Schützerin und Verhaltensforscherin von Affen (Schimpansen).

Haben wir Menschen wirklich das Recht Lebensräume zu zerstören, weil sie uns gerade nichts nützen?

Wir müssen und daran erinnern: Was weg ist, ist für immer weg!

Mia, JG 8

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