Der Schulbunker

Dieser Tagebuch-Eintrag wurde von Schüler*innen aus unserem Schülerzeitungs-Projekt Wortschatz geschrieben.

Erster Versuch am 4.11.2025: Tür zum Schulbunker finden

Wir haben uns auf den Weg zum Blauen Haus gemacht. Die Tür war allerdings abgeschlossen, also sind wir zuerst zu verschiedenen Lehrer*innen gegangen, um einen Schlüssel zu holen. Als wir schließlich zurückkamen, war die Tür schon aufgeschlossen. Wir sind hineingegangen und haben sofort den Gang nach unten gesehen – und ehrlich gesagt, hatten wir da schon keine Lust mehr.

Trotzdem sind wir hinuntergegangen. Unten gab es viele Türen, aber alle waren abgeschlossen. Wir hatten zwar einen Schlüssel dabei, doch keiner von uns hat sich getraut, die Türen zu öffnen.

Dann hatte Mia die grandiose Idee, einfach das Licht auszuschalten – ohne etwas zu sagen. Es sind dort schon ein paar gruselige Dinge passiert: Zum Beispiel hat jemand an eine Tür geklopft, als wir gerade daran gezogen haben, um zu prüfen, ob sie offen ist. Und einmal ist das Licht einfach ausgegangen, obwohl keiner von uns den Schalter betätigt hat. Normalerweise geht das Licht nämlich nur aus, wenn jemand es ausschaltet.

Zweiter Versuch am 20.11.2025

Am 20.11.2025 wagten wir einen zweiten Versuch – diesmal mit Unterstützung unserer Lehrerin. Schon seit Wochen hatten wir darüber gesprochen, was sich wohl unter dem Blauen Haus der GSB versteckt. Doch niemand wusste genau, was wirklich dort unten lag.

Als wir an diesem Morgen vor der schweren Metalltür standen, waren wir aufgeregt und ein wenig nervös. Was würde uns erwarten? Dunkle Gänge? Alte Möbel? Gemeinsam mit unserer Lehrerin öffneten wir schließlich die Tür und sahen den Ort, den nur wenige aus unserer Schule jemals gesehen hatten. Als erstes sahen wir viel Gerümpel. Einen Musikraum und viele alte Sachen, wie alte Skier, kaputte Instrumente, Kabel und andere Dinge lagen ungeordnet herum. Man konnte sehen, dass hier lange niemand mehr richtig aufgeräumt hatte.

Trotzdem war es spannend, diesen Ort endlich mit eigenen Augen zu sehen. Wochenlang hatten wir Vermutungen angestellt, doch jetzt wussten wir endlich, was sich hinter dem „Geheimen Bunker“ versteckt. Die dunklen Gänge und die dicken mit den Charging Stripes verzierten Wände gaben den Räumlichkeiten eine geheimnisvolle Atmosphäre, die uns alle ein wenig beeindruckte.

Mia, Nova, Vincent JG 8

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