Ein Koffer voller Eindrücke: Unser Abenteuer in Spanien

Dieser Tagebuch-Eintrag wurde von Schüler*innen aus unserem Schülerzeitungs-Projekt Wortschatz geschrieben.

Der Spanischaustausch ist ein Angebot, das Schülerinnen die Möglichkeit bietet, sich mit spanischen Austauschschülerinnen auszutauschen. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Schüler* innen der GSB daran teilnehmen können, sondern nur diejenigen, die das Wahlpflichtfach Spanisch gewählt haben.

Im Rahmen des Austauschs sind die Schülerinnen aus Spanien für eine Woche in Hamburg und die Schülerinnen unserer Schule für eine Woche in Badalona, in der Nähe von Barcelona. Während des Austauschs gibt es verschiedene Ausflüge, gemeinsame Projekte (zum Beispiel ein Fotobuch) und auch der Unterricht an den jeweiligen Schulen wird besucht.

Die spanischen Schüler* innen waren vom 30.03.2025 bis zum 03.04.2025 in Hamburg und bekamen einen Einblick in unseren Alltag. Seitdem ist viel passiert: Wir sind von der 9. in die 10. Klasse gekommen, haben die ESA-Prüfung geschrieben und hatten sechs Wochen Sommerferien. Nun ist September und es ist wieder so weit. In wenigen Tagen fliegen wir für eine Woche nach Spanien.

Ich freue mich sehr darauf und habe bereits einige Pläne mit meiner Austauschpartnerin gemacht. Den Kontakt über diesen langen Zeitraum aufrechtzuerhalten, fiel mir etwas schwer, da wir uns noch nicht so lange und gut kannten. Trotzdem haben wir es geschafft. Durch den Austausch habe ich außerdem andere Schüler*innen aus meinem Jahrgang besser kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.

Wir flogen am 30.09.2025 vom Hamburger Flughafen los und kamen am 07.10.2025 zurück. In Spanien lernten wir das Leben dort kennen, probierten spanisches Essen und besuchten spanische Schulen. Die Austauschgruppe aus Spanien kam von zwei verschiedenen Schulen, weshalb einige Schüler* innen auch die Deutsche Schule besuchten. Eine Deutsche Schule bedeutet, dass dort Deutschunterricht angeboten wird. An der anderen Schule wird statt Deutsch Französisch unterrichtet.

Reisebericht aus Spanien

Nun waren wir in Spanien, und hier folgt der Reisebericht. Unsere Reise begann am Hamburger Flughafen, von wo aus wir ohne Probleme nach Spanien flogen. Nach unserer Ankunft wurden wir von den spanischen Austauschschülerinnen, deren Eltern und den Lehrerinnen mit Willkommensplakaten herzlich begrüßt. Anschließend fuhren wir mit unseren Gastfamilien nach Hause. Am Abend trafen wir uns noch gemeinsam in einem Shoppingcenter in Badalona.

Am nächsten Tag machten wir eine Fotoroute durch Badalona, bei der wir verschiedene Orte kennenlernten, zum Beispiel La Rambla. Am Donnerstag ging es nach Barcelona. Dort besuchten wir die Casa Batlló, die Casa Milà, das gotische Viertel und ebenfalls La Rambla. Dieser Tag gehörte für mich zu den schönsten, da wir sehr viel von der Stadt gesehen haben.

Die Schulen, die wir besuchten, waren die Escola Arrels Blanquerna und die Escola Esperança. Ich hatte das Glück, beide Schulen kennenzulernen. Die erste Schule, die Blanquerna, ist sehr klein. Pro Jahrgang gibt es dort nur eine Klasse mit etwa 20 bis 30 Schüler*innen. Die Schule Esperança hingegen ist ungefähr doppelt so groß.

Der Alltag an den spanischen Schulen ist im Grunde ähnlich wie an unserer Schule. Ein Unterschied war jedoch, dass zu Beginn der Pausen die Klassenräume abgeschlossen wurden und alle Schülerinnen in die Turnhalle oder auf den Schulhof mussten. Außerdem endet der Unterricht dort früher, dafür gibt es am Nachmittag Pflichtkurse, die jedoch nur von etwa zwei Schülerinnen pro Klasse besucht werden. Diese wechseln jedes Jahr. Besonders schön fand ich, dass man von der Schule aus auf das Meer schauen konnte.

An den weiteren Tagen machten wir noch Ausflüge nach Badalona und Barcelona, arbeiteten an unseren Portfolios und verbrachten Zeit mit den Familien und Freundinnen. Das Wochenende verbrachte jeder in der eigenen Gastfamilie. An den Nachmittagen und Abenden trafen wir uns häufig mit den anderen Austauschpartnerinnen. Wir waren auch am Strand und im Meer schwimmen, was den Spanierinnen allerdings zu kalt war.

Am Tag der Abreise trafen wir uns morgens am Flughafen und verabschiedeten uns ein letztes Mal. Anschließend flogen wir zurück nach Hamburg, wo wir bei Regen und 15 Grad gut gelandet sind. Im November wird unser Spanischaustausch auf der JuBi-Messe (JugendBildungsmesse) Essen verkaufen, um Geld für den nächsten Austausch zu sammeln. Mit dieser Messe ging der Spanischaustausch schließlich zu Ende.

Hermine, JG 10

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Am Donnerstag, 26.03.:

Das Blaue Haus sagt „Tschüss“ und wir feiern seinen Abschied.

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