Ich habe dieses Thema gewählt, weil ich es selbst in einem Verein mache.
Ich mache es jetzt schon seit über einem Jahr. Ich habe es entdeckt durch einen Freund, der jetzt aber nicht mehr da ist.
Capoeira ist eine besondere brasilianische Kampfkunst, die Elemente von Tanz, Akrobatik und Musik miteinander verbindet. Auf den ersten Blick wirkt Capoeira wie ein Tanz, doch sie enthält viele Techniken zur Verteidigung und zum Angriff. Gespielt wird Capoeira meist in einem Kreis, der „Roda“ genannt wird, in dessen Mitte sich zwei Spieler bewegen. Die Geschichte der Capoeira reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Sie entstand in Brasilien unter versklavten Afrikanern, die ihre Kampftechniken als Tanz tarnten, um keine Strafen zu riskieren. Dadurch konnten sie ihre Traditionen bewahren und sich gleichzeitig verteidigen. Lange Zeit war Capoeira verboten, doch im Laufe der Jahre wurde sie anerkannt und ist heute ein wichtiger Teil der brasilianischen Kultur. Ein zentrales Element der Capoeira ist die Bewegung. Die Grundbewegung heißt „Ginga“ und bildet die Basis für alle weiteren Techniken. Dazu gehören Tritte, Ausweichbewegungen und akrobatische Elemente wie Räder oder Sprünge. Ziel ist es nicht, den Gegner zu verletzen, sondern Geschicklichkeit, Kreativität und Reaktionsfähigkeit zu zeigen. Auch Musik spielt eine entscheidende Rolle. Instrumente wie der Berimbau, das Atabaque und das Pandeiro geben den Rhythmus vor und bestimmen, wie schnell oder langsam gespielt wird. Die Lieder werden meist auf Portugiesisch gesungen und erzählen von Alltag oder bekannten Capoeira-Meistern. Heute wird Capoeira auf der ganzen Welt praktiziert. Sie fördert nicht nur Kraft, Beweglichkeit und Koordination, sondern auch Gemeinschaftsgefühl und Respekt, Capoeira ist daher weit mehr als nur ein Sport – sie ist ein Ausdruck von Kultur, Geschichte und Freiheit.
Ich werde euch jetzt von meinem Trainingsablauf erzählen. Mein Training beginnt um 18 Uhr und dauert bis 19:30 Uhr. Wir beginnen erst mit einer Runde Aufwärmen, ein bissen Laufen und Kämpfen. Dann fangen wir mit dem Training an. Wir üben, uns auf den Boden zu legen und miteinander zu kämpfen, um unsere Bewegung zu trainieren. Wenn wir zum Ende kommen, gehen wir alle in einen Kreis, in dem sich immer zwei Leute befinden, die gegeneinander kämpfen, bis jemand anderes kämpfen will. Der Nächste, der kämpfen möchte, hält seine Hand dazwischen und einer von den Kämpfenden geht aus dem Kreis. Danach ist das Training vorbei.
Matti, JG 8





